Obstbaumschnittkurs in Densborn

19. April 2019

Streuobstwiesen gehören zu den artenreichsten und vielfältigsten naturnahen Lebensräumen unserer Region. Sie stellen ein Refugium für viele gefährdete Tierarten dar. Außerdem produzieren sie Nahrung für Mensch und Nutztier, vorausgesetzt sie werden nachhaltig gepflegt. Die ordentliche Pflege und Erhaltung dieses bedrohten Lebensraumes liegt vielen Menschen am Herzen. Die Gemeinde Densborn hat in gemeinsamer Organisation mit den NABU Gruppen Kylleifel und Südeifel am 13.04. einen Schnitt- und Pflegekurs für Obstbäume organisiert. Unter der erfahrenen Leitung von Dr. Karl-Wilhelm Zens wurde 15 interessierten Kursteilnehmern und -teilnehmerinnen zunächst am Vormittag die Theorie über die Bedeutung des Lebensraumes, die standortgerechte Baumauswahl, so wie die richtige Schnitt- und Pflanztechnik vermittelt. Vor allem der richtige Erziehungsschnitt von Jungbäumen entscheidet frühzeitig für die zukünftige Entwicklung und das potentielle Lebensalter, den Ertrag und die Gesundheit von Obstbäumen.

   

Am Nachmittag wurde im Gelände um Densborn durch Dr. Zens die praktische Umsetzung an einigen Obstbäumen fachkundig demonstriert. Der Kurs fand großes Interesse und Wiederholungen in den kommenden Jahren sind angedacht. Wir bedanken uns bei Familie Clemens und der Gemeinde Densborn für ihr Engagement.

   

Spendenaktion 2018

NABU Kylleifel beim Einsatz auf Seiderath
NABU Kylleifel beim Einsatz auf Seiderath

05. November 2018

Seit Jahrzehnten bemühen wir uns um den Erhalt von Orchideenwiesen, Wacholderheiden, Magerwiesen, Streuobstwiesen, Steinriegel und Feldgehölzen auf dem Kalkrücken auf Seiderath zwischen den Ortschaften Pelm, Rockeskyll und Berlingen. Mehr als sechs Hektar Eigentum konnten wir hier bisher erwerben. Siehe auch die näheren Infos dazu hier.

 

Auf den gekauften Flächen stellten wir die gefährdeten Heideflächen wieder her und schlossen Vereinbarungen zur extensiven Beweidung und Offenhaltung durch Schafe.

   
Schafbeweidung auf NABU-eigener Wacholderheide bei Pelm
Schafbeweidung auf NABU-eigener Wacholderheide bei Pelm

 

Der NABU konnte jetzt auch dank Hilfe mehrerer Spender eine rund 5.000 m2 große Fläche als Arrondierung und Erweiterung erwerben. Hierbei handelt es sich um eine zunehmend verbuschende Orchideenwiese, auf der zusätzlich noch eine Freizeitanlage mit Fichtenanpflanzung und Zaun angelegt wurde. Nach dem Erwerb steht uns hier noch einiges an Arbeit bevor, bis der vorherige Zustand wieder hergestellt ist und Schafe hier wieder weiden können.

 

Lage der neuen Grundstück (rot). Altbesitz ist gelb schraffiert
Lage der neuen Grundstück (rot). Altbesitz ist gelb schraffiert

Erfolgreicher NABU Sensenworkshop 2018

 

Die NABU Gruppen Südeifel und Kylleifel konnten 2018 in ihrem siebenten gemeinsamen workshop wieder 6 interessierte Teilnehmer für das Mähen mit der Sense begeistern. Auf der kleinen Weinbergswiese bei Irrel, wo der Workshop bereits vorher zweimal stattfand, herrschte dieses Jahr große Trockenheit und die Wiesenbestände waren deutlich lückiger. Trotzdem kamen durch diese kleine aktive Truppe in kurzer Zeit beachtliche Mengen an Mähgut zusammen. Und zwar ohne Abgasgestank, Lärmbelästigung und ohne unnötige Verschwendung begrenzter Ressourcen, aber dafür schonend für heimische Insekten und die Tiere der Lebensgemein- schaft Wiese.

 

Auch das Fernsehen (Südwestrundfunk) war dieses Jahr dabei und drehte einen kurzen Beitrag, der wenige Tage später ausgestrahlt wurde und hier aufgerufen werden kann. 

Außerdem haben wir zusammen mit den vorigen workshops wieder Bilder in unserer Bildergalerie ausgestellt.

 

Für einen Sensenworkshop im Jahr 2019 treffen wir bereits erste Vorbereitungen. Wir würden uns über Euer Interesse an unserer umweltschonenden und gesundhaltenden Grünlandpflege freuen.

 

Jan-Roeland Vos und Clemens Hackenberg

 

Schenken sie ein Stück Natur

Wiesbachaue zwischen Birgel und Hillesheim - Bildautor: G. Ostermann
Wiesbachaue zwischen Birgel und Hillesheim - Bildautor: G. Ostermann

14. Dezember 2017

 

Auch in 2017 hat sich der NABU Kylleifel wieder darum bemüht, Flächen dauerhaft für den Naturschutz zu sichern. So konnten wir ein Feuchtgebiet in den Büdden bei Oberbett-ingen und eine Wiese mit Feldgehölz am Schutzgebiet Pinnert bei Gönnersdorf erwerben.

Aktuell können wir in der naturnahen Aue am Wiesbach zwischen Birgel und Hillesheim zwei Grundstücke mit rund 3.500 Quadratmeter erwerben. Für jeden gespendeten Euro können wir rund 3 Quadratmeter dauerhaft der Natur überlassen.

 

Machen Sie in diesem Jahr doch der Natur ein Geschenk und fördern Sie den Ankauf einer Bachaue.

 

NABU Kylleifel

 

IBAN     

 DE26 586 512 40 00 520 583 36

BIC

 MALADE51DAU

 

Spenden sind steuerlich absetzbar und Sie erhalten von uns eine Spendenquittung.

Aktuelles:

Unser nächstes Treffen

 

Unser nächstes Treffen ist am Freitag den 10.05.2019. Der Treffpunkt ist ab 18:30 Uhr auf unserer Fläche Hengscheid bei Büdesheim.

Flächenkauf 2018

Der Spendenaufruf war erfolgreich! Im NABU-Gebiet "Auf Seiderath" bei Pelm haben wir ein weiteres Grundstück für den Naturschutz erworben.

Vielen Dank an die Spender und Unterstützer!

Mehr Infos dazu hier.

Stunde der Gartenvögel 2018

Die Ergebnisse der diesjährigen Stunde der Gartenvögel können Sie hier abrufen.

Vogel des Jahres 2018: der Star

Der Star ist bekannt als Allerweltsvogel – den Menschen vertraut und weit verbreitet. Doch seine Präsenz in unserem Alltag täuscht, denn der Starenbestand nimmt ab. Erfahren Sie mehr zum "Vogel des Jahres 2018"

NABU-Biotope stellen sich vor:                                                               Wacholderheide bei Niederehe

Am Hönselberg bei Niederehe kaufte der NABU vor fast 20 Jahren einen ziemlich gestörten Kalkmagerrasen. Sehen Sie, wie es heute dort aussieht.

Gesteinsabbau

Wie weit soll der Abbau der Eifelgesteine gehen? Sehen Sie dazu die aktuellen Sonderseiten: 

Planungsbeispiele

Detailkarten aus der Region

"Wo sind all' die Berge hin? Wo sind sie geblieben?

Was passiert mit dem Roßbüsch bei Oberbettingen?

In einer kleinen Bildergalerie zeigen wir am Beispiel des benachbarten  Ruderbüsches bei Oberbettingen, wie schnell unsere Vulkanberge verschwinden.

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