Schlackenfelsen am Wöllersberg bei Lissingen
Schlackenfelsen am Wöllersberg bei Lissingen

Die Vulkaneifel:

 

Wälder - Vulkankuppen - Maare - Wiesen und Weiden

Täler - Felsen - Magerrasen

Heiden - Moore - Bäche und Seen


Alle diese Landschaften finden sich im Herzen der rheinland - pfälzischen
Eifel - dem Vulkaneifelkreis.
Der Vulkanismus und die Vielfalt der geologischen Entstehung unserer Heimat hat zu einer Vielfalt an Landschaften und Biotopen geführt, die bundesweit einmalig ist. Wir sind stolz auf dieses Erbe und möchten es für zukünftige Generationen erhalten!

 

Der NABU in der Vulkaneifel

 

Im Kreis Vulkaneifel sind zwei NABU-Gruppen aktiv, die schon seit Jahrzehnten erfolgreiche Naturschutzarbeit vor Ort leisten. Uns liegt der Erhalt der  Vulkanberge und der historischen Kulturlandschaft sowie die Schaffung von
Wildnisgebieten besonders am Herzen.


NABU Daun


Die Gruppe kümmert sich vor allem um den Süden und Osten des Landkreises. Seit den 1980er Jahren werden aktiv Flächen für den Naturschutz erworben, die sich inzwischen auf über 100 Hektar summieren.
Dazu zählen auch bedeutende Naturschutzgebiete wie der Mürmes bei Ellscheid, der Sangweiher bei Schalkenmehren und das Kirchweiler Rohr.


Weitere Infos zur Gruppe und zu den betreuten Biotopen unter:

www.NABU-Daun.de

 

 

 

NABU Kylleifel


Von dieser Gruppe werden vor allem der Norden und der Westen des Kreises betreut. Flächenankäufe und Pachten werden seit 1990 getätigt und inzwischen stehen rund 50 Hektar unter NABU-Obhut.
Bedeutende NABU-Biotope sind z.B. das Naturschutzgebiet "Auf der Heid" und Wirfttal bei Stadtkyll und die Kalkmagerrasen "Auf Seiderath" bei Pelm.

 

Der Naturschutzfonds Vulkaneifel

 

Typische Tier- und Pflanzenarten der Vulkaneifel brauchen auch den dazu passenden Lebensraum. Dieser ist häufig verschiedenen Einflüssen ausgesetzt, die sich negativ auf die heimische Flora und Fauna auswirken.


Naturschutz braucht Fläche


Der Fonds fördert und unterstützt den Kauf, die Pflege und die Unterhaltung von NABU-Biotopen, denn nur was man selbst im Eigentum hat, kann dauerhaft für den Naturschutz gesichert werden.


Der Naturschutzfonds Vulkaneifel wurde gegründet auf Initiative von engagierten Eifeler NABU-Mitgliedern. Das Stiftungskapital wird dauerhaft festgelegt und die Erträge des Fonds können nur zweckgebunden für Naturschutzzwecke verwendet werden.


Der Fonds ist eigenständiger Bestandteil (Sondervermögen) der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe und fördert ausschließlich Projekte in der Region. Je größer das Fondsvermögen, desto umfangreicher können lokale Biotope bewahrt werden.

 

Bisher unterstützte Projekte

 

Seit der Gründung des Fonds im Jahr 2013 konnten aus den Kapitalerträgen folgende Projekte des NABU in der Vulkaneifel unterstützt werden:


• Ankauf von zwei Waldflächen im Selbachtal bei Stadtkyll
• Ankauf einer Waldparzelle am Holzmaar bei Gillenfeld
• Ankauf eines Feuchtgebietes im Kirchweiler Rohr
• Ankauf einer Wacholderheide bei Rockeskyll

* Ankauf einer Blumenwiese bei Rockeskyll

 

 

 

Unterstützen Sie mit Ihrem Beitrag gezielt und effektiv die praktische Arbeit des NABU in der Vulkaneifel. Durch Ihre Spende, Ihr Vermächtnis oder Ihre Schenkung wird ein Stück der Vulkaneifel auch für kommende Generationen gesichert.


Zustiftungen fließen in das Stiftungskapital und bleiben auf ewig erhalten. Die Erträge aus dem Stiftungskapital fördern auf Dauer die lokalen Projekte.


Spenden fließen direkt in die laufende Projektarbeit und werden zeitnah eingesetzt.


Kontoverbindung:


NABU-Stiftung Nationales Naturerbe
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE88 3702 0500 0008 1578 00
BIC: BFSWDE33XXX


Verwendungszweck:
"Zustiftung Naturschutzfonds Vulkaneifel" oder
"Spende Naturschutzfonds Vulkaneifel"

 


Spenden und Zustiftungen sind steuerlich absetzbar. Bei Angabe Ihrer Adresse erhalten Sie automatisch eine Spendenbescheinigung.

 

Haben Sie Fragen zum Fonds?
Wenden Sie sich an unseren Ansprechpartner:

 

 

 

Die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe

Kraniche im NABU-Paradies Grünhaus. Foto: Frank Leo
Kraniche im NABU-Paradies Grünhaus. Foto: Frank Leo

Der Naturschutzfonds Vulkaneifel ist nur ein Teil der bundesweit tätigen NABU-Stiftung Nationales Naturerbe. Die Stiftung selbst betreut in Deutschland über 16.800 Hektar Naturparadiese.

 

Erfahren Sie mehr darüber unter:

 

www.naturerbe.de


Fragen zur Stiftung beantwortet Ihnen:

Aktuelles:

NABU Kylleifel sagt seine mitglieder-versammlung 2020 ab

Auf Grund der äußeren, zur Zeit gegebenen Umstände sagt der NABU Kylleifel seine Jahreshauptversammlung für 2020 ab.

Die nächste Mitgliederver-samlung findet regulär erst wieder im Frühjahr 2021 statt.

Auch öffentliche Treffen sind momentan ausgesetzt.

Auch die für den 5. Dezember geplante Biotoppflegemaßnahme am Kahlenberg bei Oberehe findet vorläufig nicht statt. Über die weiteren Termine werden wir rechtzeitig informieren.

Kommen Sie gesund durch diese Zeit.

 

Jahresprogramm 2020

Das Programm für dieses Jahr ist beendet. Leider mussten die meisten geplanten Veranstaltungen in diesem Jahr coronabedingt abgesagt werden.

Wir hoffen, dass sich die Situation im kommenden Jahr wieder verbessert und gemeinsame Aktionen, Exkursionen und Veranstaltungen wieder stattfinden können. Anfang 2021 stellen wir wieder unser neues Jahresprogramm zusammen und wir halten Sie auf dem Laufenden.

 

Vogel des Jahres 2020: die turteltaube

Die Turteltaube steht für Glück, Liebe und Frieden. Doch sie ist auch stark bedroht: Seit 1980 sind fast 90 Prozent ihrer Bestände in Deutschland verloren gegangen. Was der kleinen Taube fehlt, sind geeignete Lebensräume wie strukturreiche Wald- und Feldränder. Doch auch durch die illegale und legale Jagd ist sie gefährdet.
Mehr zur Turteltaube

NABU-Biotope stellen sich vor:                                                               Wacholderheide bei Niederehe

Am Hönselberg bei Niederehe kaufte der NABU vor fast 20 Jahren einen ziemlich gestörten Kalkmagerrasen. Sehen Sie, wie es heute dort aussieht.

Wir unterstützen:

Gesteinsabbau

Wie weit soll der Abbau der Eifelgesteine gehen? Sehen Sie dazu die aktuellen Sonderseiten: 

Planungsbeispiele

Detailkarten aus der Region

"Wo sind all' die Berge hin? Wo sind sie geblieben?

Was passiert mit dem Roßbüsch bei Oberbettingen?

In einer kleinen Bildergalerie zeigen wir am Beispiel des benachbarten  Ruderbüsches bei Oberbettingen, wie schnell unsere Vulkanberge verschwinden.

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