Feuchtwiese am Oosbach bei Auel

Die ca. 5.000 m2 große Feuchtwiese gehört zu den ältesten NABU-Biotopen. Schon 1994 ergab es sich, dass das Grundstück  mit Feucht- und Naßwiesenbrachen und erlengesäumten Bachufer entlang des Oosbaches erworben werden konnte. Unterstützt wurde der Ankauf von der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz.

Damals standen noch Jungfichten auf der Fläche, die im Rahmen einer Pflegeaktion von NABU und Hegering Obere Kyll beseitigt wurden.

 

Kennzeichnend für die Fläche sind Pflanzenarten wie Schlangenknöterich, Sumpfdotterblume, Mädesüß und Waldsimse. Im vorbeifließenden Bach wurden schon Wasseramsel und Eisvögel gesichtet und auch der Schwarzstorch rastete auf der Wiese.

 

In einer ansonsten intensiv genutzten Umgebung mit Intensiv-Grünland, Äckern und Fichtenforsten ist der Erhalt solcher naturnaher Flächen besonders wichtig.

 

Eine Nutzung erfolgt auf dieser Fläche nicht. Die Wiesenbrache erweist sich seit Jahrzehnten als ziemlich stabil in ihrer Zusammensetzung und das Bachufer mit kleinem Auwald entwickelt sich ungestört.

Lage der Fläche zwischen Steffeln und Auel
Lage der Fläche zwischen Steffeln und Auel
Unmittelbar am Oosbach gelegen mit kleinem Auwald
Unmittelbar am Oosbach gelegen mit kleinem Auwald

Aktuelles:

Rettung der Linde am Bahnhof Gerolstein

Am Bahnhof in Gerolstein soll im Rahmen einer Gewässer-sanierungsmaßnahme eine 230 Jahre alte Linde gefällt werden. Lesen Sie dazu hier mehr.

Jahresprogramm 2020

Das Programm für dieses Jahr ist beendet. Leider mussten die meisten geplanten Veranstaltungen in diesem Jahr coronabedingt abgesagt werden.

Wir hoffen, dass sich die Situation im kommenden Jahr wieder verbessert und gemeinsame Aktionen, Exkursionen und Veranstaltungen wieder stattfinden können. Anfang 2021 stellen wir wieder unser neues Jahresprogramm zusammen und wir halten Sie auf dem Laufenden.

 

Vogel des Jahres 2020: die turteltaube

Die Turteltaube steht für Glück, Liebe und Frieden. Doch sie ist auch stark bedroht: Seit 1980 sind fast 90 Prozent ihrer Bestände in Deutschland verloren gegangen. Was der kleinen Taube fehlt, sind geeignete Lebensräume wie strukturreiche Wald- und Feldränder. Doch auch durch die illegale und legale Jagd ist sie gefährdet.
Mehr zur Turteltaube

NABU-Biotope stellen sich vor:                                                               Wacholderheide bei Niederehe

Am Hönselberg bei Niederehe kaufte der NABU vor fast 20 Jahren einen ziemlich gestörten Kalkmagerrasen. Sehen Sie, wie es heute dort aussieht.

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In einer kleinen Bildergalerie zeigen wir am Beispiel des benachbarten  Ruderbüsches bei Oberbettingen, wie schnell unsere Vulkanberge verschwinden.

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