Bachpatenschaft Mühlenbach bei Lissendorf

Nur wenige Bäche verlaufen bei uns so ungestört durch die Kulturlandschaft, dass die sich über Jahrhunderte entwickelte Vielfalt erhalten bleibt. Mit dem Mühlenbach, dessen Quellbereich im Lissendorfer Kammerwald liegt und der südlich von Lissendorf in die Kyll fließt, bemühen wir uns, einen noch in Teilen intakten Mittelgebirgsbach und dessen Leben zu erhalten. Wir erfassen die Fauna und Flora im Bach und in dessen Umgebung, nehmen regelmäßig Wasserproben und veranstalten regelmäßig Exkursionen zum Bach

Bachlauf kurz vor der Einmündung in die Kyll und der Kläranlage Lissendorf
Bachlauf kurz vor der Einmündung in die Kyll und der Kläranlage Lissendorf

Einmal im Monat wird das Bachwasser untersucht. Dazu reise ich mit einem kleinen Kompaktlabor an und füge dem frisch entnommenen Bachwasser jeweils unterschiedliche Reagenzien zu, um dann meist durch Farbkartenbestimmung u.a. den Gehalt von Sauerstoff, Ammonium, Nitrat oder den ph - Wert zu bestimmen. Die aktuellen Werte kann man in der Tabelle nachlesen.

 

 

Wasseranalyse - Werte 2019 / 2020

Datum

13.01.20 Febr. 16.03.20                  

Farbe/ Trübung

-

keine

Mess.

                   

Geruch

-                      

Wassertem-peratur (°C)

                   

Sauerstoff (mg/L)

8,4   12                  

Sauerstoff-sättigung (%)

71,614   101,449                  

ph-Wert

7   7,5                  

Ammonium (mg/L)

0   0                  

Nitrit (mg/L)

0   0                  

Nitrat (mg/L)

10   10                  

Gesamt-härte (°dH)

6   6,2                  

Carbonat-härte (°dH)

4,6   4,8                  

Phosphat

0

  -                  

 

begradigter Teil des Baches
begradigter Teil des Baches
Bachflohkrebse, Köcherfliegenlarven und Dreieckkopf - Strudelwürmer an der Unterseite eines Kalksteines mit Resten von Brachiopoden aus der Devonzeit ( ca. 360 Mill. Jahre ).
Bachflohkrebse, Köcherfliegenlarven und Dreieckkopf - Strudelwürmer an der Unterseite eines Kalksteines mit Resten von Brachiopoden aus der Devonzeit ( ca. 360 Mill. Jahre ).

Aktuelles:

NABU Kylleifel verschiebt seine Jahreshauptversammlung

Auf Grund der äußeren, zur Zeit gegebenen Umstände verschiebt der NABU Kylleifel seine Jahreshauptversammlung, die für Freitag den 27.03.2020 geplant war. Es wird ein neuer Termin an einem Freitag im November 2020 geplant. Unsere Mitglieder werden zeitnah darüber informiert. Bitte beachten Sie auch für weitere geplante Veranstaltungen der NABU Gruppen die Ankündigungen in unserem Amtsblatt und kommen Sie gesund über die kommenden Wochen.

 

Jahresprogramm 2020

Hier finden Sie das neue Jahresprogramm für 2020. Es erwarten Sie wieder spannende Exkursionen und motivierende Mitmach-Aktionen für und in der Natur der Kylleifel.

Vogel des Jahres 2020: die turteltaube

Die Turteltaube steht für Glück, Liebe und Frieden. Doch sie ist auch stark bedroht: Seit 1980 sind fast 90 Prozent ihrer Bestände in Deutschland verloren gegangen. Was der kleinen Taube fehlt, sind geeignete Lebensräume wie strukturreiche Wald- und Feldränder. Doch auch durch die illegale und legale Jagd ist sie gefährdet.
Mehr zur Turteltaube

NABU-Biotope stellen sich vor:                                                               Wacholderheide bei Niederehe

Am Hönselberg bei Niederehe kaufte der NABU vor fast 20 Jahren einen ziemlich gestörten Kalkmagerrasen. Sehen Sie, wie es heute dort aussieht.

Wir unterstützen:

Gesteinsabbau

Wie weit soll der Abbau der Eifelgesteine gehen? Sehen Sie dazu die aktuellen Sonderseiten: 

Planungsbeispiele

Detailkarten aus der Region

"Wo sind all' die Berge hin? Wo sind sie geblieben?

Was passiert mit dem Roßbüsch bei Oberbettingen?

In einer kleinen Bildergalerie zeigen wir am Beispiel des benachbarten  Ruderbüsches bei Oberbettingen, wie schnell unsere Vulkanberge verschwinden.

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