Bachpatenschaft Mühlenbach bei Lissendorf

Nur wenige Bäche verlaufen bei uns so ungestört durch die Kulturlandschaft, dass die sich über Jahrhunderte entwickelte Vielfalt erhalten bleibt. Mit dem Mühlenbach, dessen Quellbereich im Lissendorfer Kammerwald liegt und der südlich von Lissendorf in die Kyll fließt, bemühen wir uns, einen noch in Teilen intakten Mittelgebirgsbach und dessen Leben zu erhalten. Wir erfassen die Fauna und Flora im Bach und in dessen Umgebung, nehmen regelmäßig Wasserproben und veranstalten regelmäßig Exkursionen zum Bach

Bachlauf kurz vor der Einmündung in die Kyll und der Kläranlage Lissendorf
Bachlauf kurz vor der Einmündung in die Kyll und der Kläranlage Lissendorf

Einmal im Monat wird das Bachwasser untersucht. Dazu reise ich mit einem kleinen Kompaktlabor an und füge dem frisch entnommenen Bachwasser jeweils unterschiedliche Reagenzien zu, um dann meist durch Farbkartenbestimmung u.a. den Gehalt von Sauerstoff, Ammonium, Nitrat oder den ph - Wert zu bestimmen. Die aktuellen Werte kann man in der Tabelle nachlesen.

 

 

 


begradigter Teil des Baches
begradigter Teil des Baches

Wasseranalyse 2019


   2019 
   Jan Febr. März April Mai Juni    Juli Aug. Sept.     November      
Datum                    16.01.  18.02.  13.03.                 26.11.      
Farbe   -  -  -                 -      
Trübung   -  -  -                 -      
Geruch   -  -  -                 -      
Wassertemperatur    4°  6°                      
Sauerstoff in mg/l   9,8  10,06  7                 9,2      
Sauerstoffsättigung   80,705  72,99  59,17                 79,768      
ph - Wert   7  7  7                 7,25      
Ammonium in mg/l   0  0  0                 0      
Nitrit in mg/l   0  0  0                 0      
Nitrat in mig/l   25  10  10                 25      
Gesamt-Härte in °Dt. Härte   5,5  7,2  5,2                 8      

Carbonat-Härte

  2,9  4,4  3,9                 6,5      
Phosphat   0  ?  ?                 0,25      
Bachflohkrebse, Köcherfliegenlarven und Dreieckkopf - Strudelwürmer an der Unterseite eines Kalksteines mit Resten von Brachiopoden aus der Devonzeit ( ca. 360 Mill. Jahre ).
Bachflohkrebse, Köcherfliegenlarven und Dreieckkopf - Strudelwürmer an der Unterseite eines Kalksteines mit Resten von Brachiopoden aus der Devonzeit ( ca. 360 Mill. Jahre ).
  • Das war mal wieder eine kleine Müllsammlung vor der Wasseruntersuchungsstelle vom 15.09. 2013. "Becks lemon mint" - wer trinkt denn so was?? Kombiniert mit Schokohörnchen und Kippen. Die Abfälle bleiben dann eben liegen.

Aktuelles:

Unser nächstes Treffen:

Wir treffen uns nicht am Freitag den 1.3. . Unser nächstes Treffen ist die JHV am 22.3. im HIGIS in  Wiesbaum.

Mitmach-Aktion in Büdesheim

Am Samstag, dem 9. März starten wir unsere zweite Mitmach-Aktion auf unserer Orchideenfläche Hengscheid in Büdesheim. Beginn ist ab 9 Uhr. Weitere Infos dazu hier.

Flächenkauf 2018

Der Spendenaufruf war erfolgreich! Im NABU-Gebiet "Auf Seiderath" bei Pelm haben wir ein weiteres Grundstück für den Naturschutz erworben.

Vielen Dank an die Spender und Unterstützer!

Mehr Infos dazu hier.

Stunde der Gartenvögel 2018

Die Ergebnisse der diesjährigen Stunde der Gartenvögel können Sie hier abrufen.

Vogel des Jahres 2018: der Star

Der Star ist bekannt als Allerweltsvogel – den Menschen vertraut und weit verbreitet. Doch seine Präsenz in unserem Alltag täuscht, denn der Starenbestand nimmt ab. Erfahren Sie mehr zum "Vogel des Jahres 2018"

NABU-Biotope stellen sich vor:                                                               Wacholderheide bei Niederehe

Am Hönselberg bei Niederehe kaufte der NABU vor fast 20 Jahren einen ziemlich gestörten Kalkmagerrasen. Sehen Sie, wie es heute dort aussieht.

Gesteinsabbau

Wie weit soll der Abbau der Eifelgesteine gehen? Sehen Sie dazu die aktuellen Sonderseiten: 

Planungsbeispiele

Detailkarten aus der Region

"Wo sind all' die Berge hin? Wo sind sie geblieben?

Was passiert mit dem Roßbüsch bei Oberbettingen?

In einer kleinen Bildergalerie zeigen wir am Beispiel des benachbarten  Ruderbüsches bei Oberbettingen, wie schnell unsere Vulkanberge verschwinden.

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