Aktiv in der Landschaft !

Zu den natürlichen und naturnahen Landschaften der Vulkaneifel gehören u.a. strukturreiche Laubwälder mit reichlich Alt- und Totholz, krautreiche Magerrasen, regelmäßig flutende Bachauen und baumarme Quellmoore. Lebensräume, die heute weitgehend den Aktivitäten des Menschen gewichen sind.

 

Wir bemühen uns um die Erhaltung und Regenerierung dieser Lebensräume. Regelmäßig führen wir Pflegemaßnahmen auf nährstoffarmen Magerrasen durch, die langfristig über die Nutzung durch Schafbeweidung nutzbringend erhalten werden sollen. Zu diesen Gebietem gehören Mäuerchenberg, Hierenberg und Pinnert (Gönnersdorf), Auf der Heid (Stadtkyll), Flächen im Wirftal (Stadtkyll), am Dürrer Berg (Mirbach), auf Seiderath (Pelm) und am Hönselberg (Niederehe).

 

Außerdem kümmern wir uns aktiv um den Erhalt eines Uhu-Brutplatzes bei Birgel, um die Entfichtung von Bachauen und um den Erhalt von stillgelegten Sand- und Lavagruben.

 

Im Steinbruch bei Birgel wird etwa alle 5 Jahre der Strauch- und Baumwuchs zurück geschnitten um den sonnigen warmen Standort zu erhalten. Es werden durch die Ablage von Reisighaufen Nist- und Versteckplätze für Vögel und Kleinsäuger geschaffen.

 

Durch das Freistellen des Steinbruches wird ein wichtiges Habitat für Wärme liebende Insekten und Pflanzen erhalten. Ein Teil des Schnittgutes wird verbrannt, um kleine neue Standorte für Pionierpflanzen und Brandpilze herzustellen.

 

Die Zielart der Pflegemaßnahme ist ein Uhupärchen, das den Steinbruch seit vielen Jahren als Nist- und Lebensraum nutzt. Der Uhu ist der größte Prädator der einheimischen Vogelwelt, Bei der letzten Freistellungsmaßnahme konnten wir einige Überreste seiner Mahlzeiten sowie Knochenreste, Gewölle und auch eine Igelhaut bewundern. Zum Nachweis der Art war dies nicht notwendig, da er durch seinen Balzgesang auch sein Revier markiert.

Aktuelles:

Exkursion am Hönselberg

Am Sonntag, dem 22. September ab 14 Uhr geht es zum Naturschutzgebiet Hönselberg bei Niederehe. Treffpunkt am Gemeindehaus. Weitere Infos dazu hier:

Mitgliederwerbung 2019

Ab Montag, dem 26. August startet der NABU Kylleifel seine neue Werbeaktion. Mit einer Mitgliedschaft stärken Sie den Verband und geben dem NABU eine Stimme.

 

Vogel des Jahres 2019: die feldlerche

Mit ihrem Gesang von der Morgendämmerung bis zum Abend läutet die Feldlerche alljährlich den Frühling ein. Doch der Himmel über unseren Feldern ist stummer geworden: Die Intensivierung der Landwirtschaft nimmt Feldvögeln den Lebensraum. Die Feldlerche soll als Jahresvogel stellvertretend für sie und anklagend für die katastrophale Landwirtschaftspolitik in Berlin und Brüssel stehen.

Erfahren Sie mehr zum Vogel des Jahres 2019

Flächenkauf 2018

Der Spendenaufruf war erfolgreich! Im NABU-Gebiet "Auf Seiderath" bei Pelm haben wir ein weiteres Grundstück für den Naturschutz erworben.

Vielen Dank an die Spender und Unterstützer!

Mehr Infos dazu hier.

NABU-Biotope stellen sich vor:                                                               Wacholderheide bei Niederehe

Am Hönselberg bei Niederehe kaufte der NABU vor fast 20 Jahren einen ziemlich gestörten Kalkmagerrasen. Sehen Sie, wie es heute dort aussieht.

Wir unterstützen:

Gesteinsabbau

Wie weit soll der Abbau der Eifelgesteine gehen? Sehen Sie dazu die aktuellen Sonderseiten: 

Planungsbeispiele

Detailkarten aus der Region

"Wo sind all' die Berge hin? Wo sind sie geblieben?

Was passiert mit dem Roßbüsch bei Oberbettingen?

In einer kleinen Bildergalerie zeigen wir am Beispiel des benachbarten  Ruderbüsches bei Oberbettingen, wie schnell unsere Vulkanberge verschwinden.

Machen Sie uns stark

Online-Vogelführer