Jakobskreuzkraut - Schönheit oder Gefahr?

 

Das Jakobs-Kreuzkraut sorgt alljährlich in den Sommermonaten für Schlagzeilen. Die Pflanze stellt auf landwirtschaftlich genutzten Grünlandflächen eine potenzielle Gefahr für Nutztiere dar. Das Wildkraut enthält bestimmte Inhaltsstoffe, deren Abbauprodukte in Abhängigkeit von der Menge, die von den Tieren aufgenommen wird, giftig sind. 

 

Andererseits ist die Pflanze kein "Neophyt", sondern war immer schon Bestandteil unserer heimischen Flora. Sie hat für viele Insektenarten eine wichtige Bedeutung als heimische Nahrungs- und Habitatpflanze. Tiere wie die Raupen des attraktiven Blutbären sind spezialisiert auf das Jakobskreuzkraut.

 

Häufig kommt es auch zu Verwechslungen mit anderen gelb blühenden Arten wie Rainfarn, Wiesen-Pippau oder Johanniskraut, die dann völlig zu Unrecht bekämpft werden.

 

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Unter dem Titel "Meiden - Dulden - Bekämpfen, Umgang mit dem Jakobskreuzkraut" hat das schleswig-holsteinische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt eine sehr umfangreiche, sachliche und aktuelle Broschüre zu dem Thema veröffentlicht, die wir Ihnen empfehlen.

 

Unter dem folgenden Link kann die Broschüre herunter geladen werden (4,5 MB):

http://www.schleswig-holstein.de/LBVSH/DE/DownloadPDF/broschLUR_juni13__blob=publicationFile.pdf

 

 

Absurde Debatte um das Jakobskreuzkraut

Der NABU Schleswig-Holstein hat sich ebenfalls intensiv mit der Pflanze und der Diskussion darum auseinandergesetzt. Hier finden Sie die entsprechende Analyse.

Aktuelles:

Unser nächstes Treffen....

findet am Freitag, den 08. Oktober 2021 ab 18 Uhr auf unserer Obstwiese bei Berndorf statt. Bei beginnender Dunkelheit kehren wir im Olivin (Hillesheim) ein.

Aktionstag in Schüller

Am Samstag, dem 25. Septermber 2021 ab 10 Uhr findet ein Aktionstag auf unseren neuen Projektflächen in Schüller statt. Weitere Infos dazu hier.

Vogel des Jahres 2021: dAS ROTKEHLCHEN

Erstmals wurde 2021 ein Vogel des Jahres von einer Stimmenmehrheit durch die Bevölkerung gewählt. Das Rotkehlchen war der Gewinner.

NABU-Biotope stellen sich vor:                                                               Wacholderheide bei Niederehe

Am Hönselberg bei Niederehe kaufte der NABU vor fast 20 Jahren einen ziemlich gestörten Kalkmagerrasen. Sehen Sie, wie es heute dort aussieht.

Wir unterstützen:

Gesteinsabbau

Wie weit soll der Abbau der Eifelgesteine gehen? Sehen Sie dazu die aktuellen Sonderseiten: 

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"Wo sind all' die Berge hin? Wo sind sie geblieben?

Was passiert mit dem Roßbüsch bei Oberbettingen?

In einer kleinen Bildergalerie zeigen wir am Beispiel des benachbarten  Ruderbüsches bei Oberbettingen, wie schnell unsere Vulkanberge verschwinden.

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