Jakobskreuzkraut - Schönheit oder Gefahr?

 

Das Jakobs-Kreuzkraut sorgt alljährlich in den Sommermonaten für Schlagzeilen. Die Pflanze stellt auf landwirtschaftlich genutzten Grünlandflächen eine potenzielle Gefahr für Nutztiere dar. Das Wildkraut enthält bestimmte Inhaltsstoffe, deren Abbauprodukte in Abhängigkeit von der Menge, die von den Tieren aufgenommen wird, giftig sind. 

 

Andererseits ist die Pflanze kein "Neophyt", sondern war immer schon Bestandteil unserer heimischen Flora. Sie hat für viele Insektenarten eine wichtige Bedeutung als heimische Nahrungs- und Habitatpflanze. Tiere wie die Raupen des attraktiven Blutbären sind spezialisiert auf das Jakobskreuzkraut.

 

Häufig kommt es auch zu Verwechslungen mit anderen gelb blühenden Arten wie Rainfarn, Wiesen-Pippau oder Johanniskraut, die dann völlig zu Unrecht bekämpft werden.

 

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Unter dem Titel "Meiden - Dulden - Bekämpfen, Umgang mit dem Jakobskreuzkraut" hat das schleswig-holsteinische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt eine sehr umfangreiche, sachliche und aktuelle Broschüre zu dem Thema veröffentlicht, die wir Ihnen empfehlen.

 

Unter dem folgenden Link kann die Broschüre herunter geladen werden (4,5 MB):

http://www.schleswig-holstein.de/LBVSH/DE/DownloadPDF/broschLUR_juni13__blob=publicationFile.pdf

 

 

Absurde Debatte um das Jakobskreuzkraut

Der NABU Schleswig-Holstein hat sich ebenfalls intensiv mit der Pflanze und der Diskussion darum auseinandergesetzt. Hier finden Sie die entsprechende Analyse.

Aktuelles:

NABU Kylleifel sagt seine mitglieder-versammlung 2020 ab

Auf Grund der äußeren, zur Zeit gegebenen Umstände sagt der NABU Kylleifel seine Jahreshauptversammlung für 2020 ab.

Die nächste Mitgliederver-samlung findet regulär erst wieder im Frühjahr 2021 statt.

Auch öffentliche Treffen sind momentan ausgesetzt.

Auch die für den 5. Dezember geplante Biotoppflegemaßnahme am Kahlenberg bei Oberehe findet vorläufig nicht statt. Über die weiteren Termine werden wir rechtzeitig informieren.

Kommen Sie gesund durch diese Zeit.

 

Jahresprogramm 2020

Das Programm für dieses Jahr ist beendet. Leider mussten die meisten geplanten Veranstaltungen in diesem Jahr coronabedingt abgesagt werden.

Wir hoffen, dass sich die Situation im kommenden Jahr wieder verbessert und gemeinsame Aktionen, Exkursionen und Veranstaltungen wieder stattfinden können. Anfang 2021 stellen wir wieder unser neues Jahresprogramm zusammen und wir halten Sie auf dem Laufenden.

 

Vogel des Jahres 2020: die turteltaube

Die Turteltaube steht für Glück, Liebe und Frieden. Doch sie ist auch stark bedroht: Seit 1980 sind fast 90 Prozent ihrer Bestände in Deutschland verloren gegangen. Was der kleinen Taube fehlt, sind geeignete Lebensräume wie strukturreiche Wald- und Feldränder. Doch auch durch die illegale und legale Jagd ist sie gefährdet.
Mehr zur Turteltaube

NABU-Biotope stellen sich vor:                                                               Wacholderheide bei Niederehe

Am Hönselberg bei Niederehe kaufte der NABU vor fast 20 Jahren einen ziemlich gestörten Kalkmagerrasen. Sehen Sie, wie es heute dort aussieht.

Wir unterstützen:

Gesteinsabbau

Wie weit soll der Abbau der Eifelgesteine gehen? Sehen Sie dazu die aktuellen Sonderseiten: 

Planungsbeispiele

Detailkarten aus der Region

"Wo sind all' die Berge hin? Wo sind sie geblieben?

Was passiert mit dem Roßbüsch bei Oberbettingen?

In einer kleinen Bildergalerie zeigen wir am Beispiel des benachbarten  Ruderbüsches bei Oberbettingen, wie schnell unsere Vulkanberge verschwinden.

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