Jakobskreuzkraut - Schönheit oder Gefahr?

 

Das Jakobs-Kreuzkraut sorgt alljährlich in den Sommermonaten für Schlagzeilen. Die Pflanze stellt auf landwirtschaftlich genutzten Grünlandflächen eine potenzielle Gefahr für Nutztiere dar. Das Wildkraut enthält bestimmte Inhaltsstoffe, deren Abbauprodukte in Abhängigkeit von der Menge, die von den Tieren aufgenommen wird, giftig sind. 

 

Andererseits ist die Pflanze kein "Neophyt", sondern war immer schon Bestandteil unserer heimischen Flora. Sie hat für viele Insektenarten eine wichtige Bedeutung als heimische Nahrungs- und Habitatpflanze. Tiere wie die Raupen des attraktiven Blutbären sind spezialisiert auf das Jakobskreuzkraut.

 

Häufig kommt es auch zu Verwechslungen mit anderen gelb blühenden Arten wie Rainfarn, Wiesen-Pippau oder Johanniskraut, die dann völlig zu Unrecht bekämpft werden.

 

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Unter dem Titel "Meiden - Dulden - Bekämpfen, Umgang mit dem Jakobskreuzkraut" hat das schleswig-holsteinische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt eine sehr umfangreiche, sachliche und aktuelle Broschüre zu dem Thema veröffentlicht, die wir Ihnen empfehlen.

 

Unter dem folgenden Link kann die Broschüre herunter geladen werden (4,5 MB):

http://www.schleswig-holstein.de/LBVSH/DE/DownloadPDF/broschLUR_juni13__blob=publicationFile.pdf

 

 

Absurde Debatte um das Jakobskreuzkraut

Der NABU Schleswig-Holstein hat sich ebenfalls intensiv mit der Pflanze und der Diskussion darum auseinandergesetzt. Hier finden Sie die entsprechende Analyse.

Aktuelles:

Exkursion am Hönselberg

Am Sonntag, dem 22. September ab 14 Uhr geht es zum Naturschutzgebiet Hönselberg bei Niederehe. Treffpunkt am Gemeindehaus. Weitere Infos dazu hier:

Mitgliederwerbung 2019

Ab Montag, dem 26. August startet der NABU Kylleifel seine neue Werbeaktion. Mit einer Mitgliedschaft stärken Sie den Verband und geben dem NABU eine Stimme.

 

Vogel des Jahres 2019: die feldlerche

Mit ihrem Gesang von der Morgendämmerung bis zum Abend läutet die Feldlerche alljährlich den Frühling ein. Doch der Himmel über unseren Feldern ist stummer geworden: Die Intensivierung der Landwirtschaft nimmt Feldvögeln den Lebensraum. Die Feldlerche soll als Jahresvogel stellvertretend für sie und anklagend für die katastrophale Landwirtschaftspolitik in Berlin und Brüssel stehen.

Erfahren Sie mehr zum Vogel des Jahres 2019

Flächenkauf 2018

Der Spendenaufruf war erfolgreich! Im NABU-Gebiet "Auf Seiderath" bei Pelm haben wir ein weiteres Grundstück für den Naturschutz erworben.

Vielen Dank an die Spender und Unterstützer!

Mehr Infos dazu hier.

NABU-Biotope stellen sich vor:                                                               Wacholderheide bei Niederehe

Am Hönselberg bei Niederehe kaufte der NABU vor fast 20 Jahren einen ziemlich gestörten Kalkmagerrasen. Sehen Sie, wie es heute dort aussieht.

Wir unterstützen:

Gesteinsabbau

Wie weit soll der Abbau der Eifelgesteine gehen? Sehen Sie dazu die aktuellen Sonderseiten: 

Planungsbeispiele

Detailkarten aus der Region

"Wo sind all' die Berge hin? Wo sind sie geblieben?

Was passiert mit dem Roßbüsch bei Oberbettingen?

In einer kleinen Bildergalerie zeigen wir am Beispiel des benachbarten  Ruderbüsches bei Oberbettingen, wie schnell unsere Vulkanberge verschwinden.

Machen Sie uns stark

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